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Es geht nichts über Fachwissen

Das muss ein Apotheker können

Damit eine moderne Apotheke reibungslos funktioniert, braucht es ein Team gut ausgebildeter Fachleute. Es wird unterschieden zwischen pharmazeutischem Personal und nicht pharmazeutischem Personal. Zu Ersterem zählt der / die Apotheker/-in.

Sie oder er

  • trägt die volle Verantwortung in der Apotheke,
  • hat ein mindestens vierjähriges Studium beendet und ein praktisches Jahr absolviert,
  • leistet Notdienstbereitschaft,
  • sammelt Informationen über Beanstandungen bei Arzneimitteln,
  • gewährleistet die regelmäßige Kontrolle der Präparate,
  • berät über die richtige Anwendung und Aufbewahrung aller angebotenen Produkte,
  • erledigt viele kaufmännische Aufgaben,
  • und arbeitet meist (86 % aller etwa 50 000 deutschen Apotheker) als Selbständige/r oder Angestellte/r in einer öffentlichen Apotheke.

Darüber hinaus bildet sich der / die Apotheker/-in stetig fort, um auf dem neuesten Stand der medizinischen und pharmazeutischen Entwicklung zu bleiben. Zudem besteht die Möglichkeit, sich auf ein besonderes Gebiet zu spezialisieren – diese Weiterbildung zum Fachapotheker kann in vielen Bereichen erfolgen (bspw. Pharmazeutische Analytik, Toxikologie, Klinische Chemie, Pharmazeutische Technologie oder im öffentlichen Gesundheitswesen).


Ebenso zum pharmazeutischen Personal zählt der / die Pharmazie-Ingenieur/-in, er / sie

  • hat ein dreijähriges Direktstudium oder viereinhalbjähriges Fernstudium an einer Ingenieurschule in der ehemaligen DDR absolviert (wird heute dementsprechend nicht mehr angeboten),
  • hat einen Fachhochschul-Abschluss,
  • kann den Apotheker bis zu einem Monat lang vertreten,
  • trägt die volle Verantwortung wenn der Apotheker außer Haus ist,
  • übt sowohl Tätigkeiten des Apothekers als auch der PTA aus,
  • berät über richtige Anwendung und Aufbewahrung von Arzneimitteln.

Der / die Pharmazeutisch-technische Assistent/ -in

  • benötigt die mittlere Reife, um die Ausbildung zu beginnen,
  • verbringt zwei Jahre auf einer Berufsfachschule und anschließend ein halbes Jahr in einer Praktikumgsapotheke,
  • arbeitet unter Aufsicht des Apothekers,
  • unterstützt bei der Abgabe von Arzneimitteln,
  • fertigt individuelle Salben, Arzneimischungen oder auch Teemischungen an,
  • prüft Substanzen und Drogen nach dem Arzneibuch auf Identität und Qualität und führt weitere Laboruntersuchungen durch,
  • sollte neben Fachwissen und Verantwortungsbewusstsein auch Einfühlungsvermögen und Spaß am Umgang mit Menschen mitbringen.

 

Helfende Hände

Doch es gibt noch eine andere Unterstützung für das Team der Apotheke, und zwar vom nicht pharmazeutischen Personal. Zu diesem zählt beispielsweise der / die Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte (PKA). Sie oder er

  • ist in der Apotheke für die kaufmännische Organisation zuständig,
  • hat eine dreijährige Ausbildung in einer Apotheke durchlaufen,
  • bestellt fehlende Arzneimittel,
  • ist für den Wareneinkauf und das Schreiben von Rechnungen zuständig,
  • kann beratend tätig werden, wenn es um apothekenübliche Waren, Kosmetik, Babynahrung und Ähnliches geht,
  • sorgt für die Präsentation der Waren im Schaufenster und Verkaufsbereich.